Der Frühling ist da! – neun Gärten in der Schweiz


Botanischer Garten der Uni Basel

Die bunte Pflanzensammlung des Botanischen Gartens der Universität dient der Lehre, Forschung und des Artenschutzes. Sie beinhaltet rund 7000 Arten. Zum Bummeln steht die erholsame Oase auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Einen besonderen Anreiz zum Besuch verleihen die riesige Sukkulentensammlung und die Orchideen.
Voraussichtlich eröffnet hier im Herbst 2022 ein neues Bergnebelhaus zusammen mit dem sich im Neubau befindenden Tropenhaus.

Täglich geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Ermitage Arlesheim
Basel-Landschaft

Mit einer Fläche von rund 40 Hektaren macht er den grössten englischen Landschaftsgarten schweizweit aus. Er steht unter Natur- und Denkmalschutz und ist frei zugänglich. Erreichbar ist er zu Fuss vom historischen Ortskern Arlesheims.
Ab Mai jeweils am Sonntag und Mittwoch von 14 bis 17 Uhr wird das dem Garten angehörige Schloss Birseck zur Besichtigung geöffnet.

Er ist frei zugänglich.

Gartenpfad Oserfingen
Schaffhausen

Die mit der gelben Gartenpfadblume gekennzeichneten Gärten liegen insbesondere an der Dorfstrasse. Derzeit sind 30, teilweise historische Bauerngärten am Gartenpfad mitbeteiligt und in das Dorfbild eingebettet.

Einige Gärten wurden in das nationale Inventar «Historische Gärten und Anlagen der Schweiz» integriert.

Er ist frei zugänglich.

Juragarten Weissenstein
Solothurn

Wo genau existiert dieser «Juragarten Weissenstein»?

Hoch über der Stadt Solothurn, südlich des Hotels Weissenstein sitzt er «auf seinem Gesäss», nämlich auf der ersten Jurakette. Ebenso in nächster Nähe zur Bergstation der Seilbahn.

Auf rund 1200 Quadratmetern präsentiert er die spezifischen Pflanzen des Juras. Eröffnet wurde er 1957. Der frische Teppich erblüht im Juni und Juli am kräftigsten.

Er ist frei zugänglich.

Botanischer Garten Jurassica in Porrentruy
Jura

Über 600 lokale Pflanzenarten aus den Juraketten vom Bielersee bis zum Chasseral entstehen hier Jahr für Jahr neu. Vorwiegend 180 Iris-Varianten und über 70 Rosensorten, welche die Flora während der Blütezeit in ein riesiges Farbenmeer verzaubern.
Schon 1799 wurde der Garten gegründet.
Seine Gewächshäuser sind Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Geöffnet: 1. Mai bis 30. September

Alpengarten Schynige Platte
Bern

Er liegt auf 200 Metern über Meer. Über 750 heimische Pflanzenarten entspringen hier der naturbelassenen Erde. Weitmöglichst zahlreiche Pflanzen zu zeigen, die in der Schweiz oberhalb der Waldgrenze existieren, gilt hier als Richtschnur.
Dessen Eingang befindet sich unmittelbar neben der Bergstation der «Schynige-Platte-Bahn».
Kostenlos ist der Eintritt, indem ein Rundgang – je nach Vorliebe – 30 Minuten bis vier Stunden andauern kann.

Geöffnet: 26. Mai bis 23. Oktober

Sortengarten Erschmatt
Wallis

In dem 1985 entstandenen Garten wurde zuvor alter Walliser Roggen angebaut – mit vereinzelten Feldern von Weizen, Gerste und Hafer. Ein optimaler Platz um einen Sortengarten anzulegen, da auf den damaligen Feldern etliche Ackerblumen wie Sandmohn und Kornrade gediehen. So können sich Walliser Kulturpflanzen in ihrem gesamten Spektrum darbieten.
Jeden ersten Samstag monatlich findet von Juni bis September eine kostenlose Führung statt.

Der Sortengarten ist immer zugänglich.

Park Seleger Moor
Zürich

Auf zirka 14 Hektaren erblüht die unvergleichlich schöne Parklandschaft. Azaleen und Rhododendren verzaubern besonders im Frühjahr die Moorlandschaft. Der Gründer Robert Seleger züchtete etliche Sorten in der reichhaltigen Flora.
Ein Besuch lässt sich prima mit einem Ausflug durchs Säuliamt verbinden. Ausgangspunkt der durchgehend leicht bergwärts führenden Wanderung bietet Mettmenstetten im Knonaueramt.

Geöffnet: 1. April bis 31. Oktober von 9 bis 18 Uhr.
In der Hochsaison vom 14. April bis Mitte Juni öffnet der Park bereits um 8 Uhr, im September lediglich an Wochenenden.

Giardino botanico del Cantone Ticino, Isola Brissago
Tessin

Auf den Brissago-Inseln im Lago Maggiore – gegenüber der Schiffsanlegestelle von Locarno und weitab davon – erstrecken sich die speziellen zwei Inseln mit ihrem wildromantischen Garten. Dort in der Ferne, wo weder Unruhe noch Radau zu finden sind, umgeben von wohltuender Gelassenheit inmitten von Pflanzen aus den mediterranen und subtropischen Regionen der Welt. Da wo Düfte und Farben dieser reichhaltigen Vegetation jegliches Gemüt beschwören, öffnen die Besucher-Tore schon ab den ersten Frühlingsgrüßen fast das ganze Jahr über.
Die milden Temperaturen und ergiebigen Niederschläge ermöglichen die Kultivierung von subtropischen Pflanzen. Deren enorme Vielfalt hauptsächlich auf Arten aus dem Mittelmeerbecken beruht, sowie auf der Kapregion Südafrikas, den Südostküsten Australiens, dem zentralen Gebiet Chiles und der kalifornischen Küste.
Auch zu Studien- und Schulungszwecken und für Fachpersonen dient die Sammlung mit ihren mehr als 2000 subtropischen Pflanzenarten – neben ihrem besonderen Reiz für Naturliebhaber, Kinder und Erwachsene.

Geöffnet: Ab April bis Ende Oktober

«Der Frühling ist da! Fünf Gärten in der Schweiz»
Autor: S. Keller

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.