Tulpenblüte in Holland

Tulpen im Park, typische für Holland

Das klingt nach einer fabelhaften Möglichkeit, Holland zu erkunden! «Tulpen aus Amsterdam» erklingt in meinen Ohren, während ich dies schreibe. Es ist ein bekanntes Lied, das die Schönheit der niederländischen Hauptstadt und ihre berühmten Tulpenfelder feiert. Mit dem Busunternehmen Geldhauser erleben Sie Holland auf eine malerisch wirkende Weise.

Der Schwerpunkt dieser Seite sind die Tulpenfelder. Einen vollen Tag schenken wir der Tulpenpracht. Im 32 Hektar großen Keukenhof erblühen umwerfende Kunstwerke. Zahlreiche Beispielgärten lassen die farbenfrohen Herzen von Blumenliebhabern höherschlagen. 

Amsterdam ist sicherlich eine der beliebtesten Städte des Landes und vermag reichlich viel zu bieten. Amsterdams Grachten (Kanäle) sind weltbekannt und gewähren eine einzigartige Möglichkeit, die Stadt zu erkunden. Die historische Architektur, die Museen, Kultur und das pulsierende Stadtleben gestalten Amsterdam zu einem faszinierenden Reiseziel.

Freilich sind Windmühlen ein Symbol Hollands. Schliesslich beseelen Windmühlen dessen Landschaft. So manch wunderschöner Ort besteht, an dem man diese traditionellen Strukturen bewundern kann. Auch tauchen sie immer wieder während eines Ausflugs zum Ijsselmeer auf. 

Busreisen mit Geldhauser ermöglichen Sagenhaftes, nämlich all diese malerischen Komponenten Hollands zu erkunden.
Nachfolgend steht das Reiseprogramm von Geldhauser zum Download offen.

Typisch farbige Häuser in Holland
Grachtenhäuser in einem Teil von Amsterdam
Dito, tief in der Nacht
Typisch für Holland,
überall hübsche Fahrräder

Meraner Blumenfestival

Blumenblüte Meran Südtirol

In Meran gibt es ein Gartenfest mit Glyzinien, Orchideen und Lavendel. Crassula, Kakteen und Tillandsien. Dazu Führungen, Workshops, Vorträge. Eine Samenbörse, Kunsthandwerk und ein exklusives Frühstück. Ein virtueller Rundgang durch die Südtiroler Wasserkraftwerke, eine Green-Night mit Live-Musik und vieles mehr.

Das Merano Flower Festival bringt vier Tage Gartenfreude in die Kurstadt. Das Motto für 2023 lautet Tropical. Tropische Pflanzen werden aufgrund des Klimawandels immer mehr in Europa heimisch werden. 

Besonders informativ dürfte die Samenbörse werden. Das Saatgut alter oder seltener Sorten gilt es zu entdecken und die Vielfalt zu steigern. Die Gäste können viel nach Hause nehmen,Lavendel und Zitruspflanzen verschiedener Sorten, tropische Schönheiten wie Tillandsien, eine reiche Auswahl an Sukkulenten und Kakteen. Nicht zu vergessen sind die 15 verschiedenen Sorten der Expertin per se für blühende Zäune und Mauern: die Glyzinie. Diese Auswahl ist Mariano Mariani, Italiens vielleicht berühmtesten Gärtner, zu verdanken. 

Der Spezialist für Schattengewächse und Farne, der sich seit 1994 mit seinem Garten Central Park einen über Italien hinausgehenden Namen gemacht hat, sagt: „Ein Garten ist ein kulturelles Ökosystem, das Musik, Kunst und Philosophie gleichermaßen berührt.“ Mario Mariani gilt als Spezialist für botanische Forschungen und Experimente in der Kompositionssprache. Die Pflanzen seines Pavillons sind heiß begehrt und von Fachleuten aus aller Welt gesucht. Hier gilt: Eintreten und sich niederlassen. Schauen, Fragen stellen, philosophieren! 

Ein anderer großer Gärtner Italiens, Carlo Pagani, Züchter alter Rosensorten, Kenner alter Obstsorten und allgemein als Maestro Giardiniere bekannt, stellt ebenso sein Wissen in Vorträgen und einer einzigartigen Führung durch die Parks und Promenaden der Kurstadt während des Flower Festivals zur Verfügung. 

Und weiterhin die Exkursion durch die in 30 Jahren gewachsene Sammlung des Palmenzüchters Markus Bauer. Mit Pioniergeist und Freude am Experimentieren schuf er einen Garten, worin sich Neuankömmlinge wie Bergkokos-, Mazari- oder Honigpalmen dank des Klimawandels äußerst wohlfühlen.

Giardina – Branchentreffpunkt

Die Schweizer Gartenbranche trifft sich alle zwei Jahre auf der Giardina. Mit grossem Aufwand werden eindrucksvolle Stände gebaut. 14 Tage davor beginnt die Arbeit, manche Stände benötigen ein Schichtbetrieb. Als Pressevertreter konnte ich mich am Eröffnungsabend von der Fantasie der Gartenbauer begeistern lassen.

Die Giardina ist ein Muss für jeden Gartenfreund. Eine solche Messe bezaubert, und ich konnte viele tolle Gespräche führen. Alljährlich gespannt auf diese Messe ist die Branche und zeigt darauf ihr Können. 

Hier ein paar Bilder als Impressionen;

Zudem habe ich kurze Videos erstellt, die meisten Videos leider ohne Ton; in Zukunft Ladegerät mitnehmen und mehr vor Ort prüfen.

Fazit: 

Auf der Messe könnten auch Blumenreisen gezeigt werden. Für die nächste Giardina werde ich gerne die Veranstalter der Bundesgartenschau und der Landesgartenschauen in Baden-Württemberg ansprechen. 

Die Dahlien von Bad Köstritz

Die Dahlie eine Hommage an Bad Köstritz

Bad Köstritz nennt sich die Stadt der «B´s»; Bad, Bier, Blumen und Barockmusik. Sie ist eine lebenswerte Stadt in Thüringen und daher einen Besuch wert, vor allem für Blumenfreunde.

Bad Köstritz hat sich der Dahlie verschrieben. Überall im Ort gibt es Dahlien und selbstverständlich eine Dahlienkönigin. Seit 1810 sind die Dahlien Bestandteil von Bad Köstritz und prägen auch heute das Stadtbild. Eine langjährige Tradition in der Dahlienzucht, fortgeführt bis zum heutigen Tag, lieferte nicht nur eine Vielfalt von Dahliensorten, sondern brachte auch ein umfangreiches Wissen über die ursprünglich aus Mexiko stammende Pflanze. 

Für Dahlienfreunde ein Muss ist der Lehr- und Schaugarten: Dahlienzentrum Bad Köstritz. Weiter besteht ein Rosarium, einen Dahliengarten und zahlreiche schöne Parks zum Spazieren. Bekannt ist Bad Köstritz für das Köstritzer Schwarzbier – eine ideale Ergänzung für Bad Köstritz`s Besucher.

Stadtverwaltung Bad Köstritz
Heinrich-Schütz-Strasse 4
D-07586 Bad Köstritz

+49 36605 881 0
info@stadt-bad-koestritz.de
stadtbadkoestritz.de

Broschüre von Bad Köstritz zum Download;

Herrenhäuser Gärten – Gartenkunst in Hannover

Die Herrenhäuser Gärten sind zwei wunderschöner Parks in Hannover. Einerseits der Grosse Garten in der klassischen, prächtigen, barocken Gartenkunst, andererseits der Berggarten, welcher als botanischer Garten dient.

Auf meiner Märchenreise im November 2022 besuchte ich in Hannover das Wilhelm Busch Museum und nutzte den nächsten Tag für den Besuch der Herrenhäuser Gärten. Mit der Strassenbahn konnte ich bequem anreisen, eine schöne Strecke, vorbei an der Gottfried Leibniz Universität. 

Ich habe mich bis 9 Uhr gedulden und konnte schon von aussen das Schloss Herrenhausen und einige Villen bestaunen. Als erster Tourist konnte ich die Gärten besuchen. Manche Hannoveraner haben Dauerkarten. Im November kann es schön sein, wenn die Nebel aufsteigen oder es am Abend wunderschöne Sonnenuntergänge gibt.

Der große Park steckt voller wunderschöner Statuen, Springbrunnen und kleiner Gärten, die alle zur Pracht des Ortes beitragen. Einige Statuen sind vergoldet. Besonders hat mich der französische Stil beeindruckt. Im Sommer blühen überall Blumen in sorgfältig gepflegten Gärten. Es ist eine wunderschöne Eleganz spürbar. Zu den Gärten gehören Veranstaltungsräume und somit wunderbare Anlässe.

Der Grosse Garten ist ein wunderbarer Ort für Hochzeitsfotos oder vielleicht doch im Berggarten, dem botanischen Garten?

Ein Ausflug dorthin ist wie eine Weltreise. Pflanzen aus der ganzen Welt wachsen dort. Wenn nicht draussen, dann in den Glashäusern. Es gibt ein riesiges Gewächshaus mit Kakteen, Orchideen und vielen weiteren Pflanzen. 

Ich treffe einen Fotografen, Frank. Er hat sich auf Insekten spezialisiert und fotografiert detailversessen kleine Insekten mit einer speziellen Kamera. „Auf der Webseite findest du meine Bilder, es ist mein grosses Hobby.»

www.pen3.de

Ich spaziere weiter durch die Gartenanlage mit ihren Sträuchern, Bäumen und Blumenbeeten.

Ich entdecke das Mausoleums – ein antikes Bauwerk, das über Jahrhunderte im Originalzustand erhalten blieb. Dort liegen Mitglieder des Königshauses von Hannover begraben. 

In den Herrenhäuser Gärten arbeiten über 80 engagierte Gärtner. Sie machen aus den Gärten, ein Traum, der jeden Tag mit Überraschungen aufwartet. Auf ihre Arbeit sind sie stolz, sehen das Ergebnis und die Freude in den Augen der Besucher.

Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Straße 4
D-30419 Hannover

+49 511 168 34000
herrenhaeuser-gaerten@hannover-stadt.de
hannover.de/Herrenhausen

Öffnungszeiten variieren von Monat zu Monat

Labhart der Staudenspezialist

Labhart liebt seine Passion an neuen biologisch verträglichen Mischungen von Pflanzen, insbesondere Stauden. Ein Gärtner aus Rüschlikon hat mir den Park gezeigt.

“Im Testgarten meiner Gärtnerei entwickle, erforsche und kultiviere ich seit über zehn Jahren verschiedene Mischpflanzungen” – siehe blumenmeile.ch.

Konsequent hat sich die Gärtnerei entwickelt und bepflanzt heute 9,2 Hektar mit vielen schönen Mischungen, die einen Garten aufwerten. Die Insekten nehmen das dankbar auf. Bei meinem Besuch im Juli 2022 habe ich zahllose Wildbienen und Schmetterlinge erlebt. 

Eine Innovation sind die «Sellana-Pflanzenziegel». Ein 60×40 cm grosses Pflanzenziegel, welches fix-fertig bepflanzt mit verschiedenen Pflanzen verkauft wird. Jeder Ziegel besteht aus einer grösseren, freigestellten Staude oder einem Gras, mehreren Begleitpflanzen, einem dicht gewachsenen, immergrünen Bodendecker sowie Zwiebelpflanzen. Die Siegel sind winterhart und mehrjährig. Zur organischen Langzeitdüngung befindet sich am Boden eine Schafwollmatte. 

Damit gestaltet die Gärtnerei Labhart ihre Anpflanzung unkomplizierter. Mittig im Gelände befindet sich ein Informationspavillon, 300 m weiter ein hübsches, kleines Café, das täglich geöffnet ist. 

Die Gäste bedienen sich selber und werfen dafür den jeweiligen Geldbetrag in ein Kästchen. An frischer Luft können sich an den Blumen erfreuen und in Zeitschriften stöbern.


Gärtnerei D. Labhart
Alte Seonerstrasse 
CH-5505 Schaffisheim

+41 62 897 35 70
verkauf@d-labhart.ch
d-labhart.ch

verkauf@d-lambart.ch

d-lambart.ch

Ein Besuch eines Parks im Luzerner Seetal

Per Zufall habe ich den Bewohner einer schönen Villa im Seetal aufgespürt und ihn gebeten mir seinen Garten zu zeigen. Das hat er hingebungsvoll gemacht, derweil ich seine Begeisterung für die herrliche Parkanlage gespürt habe.

«Mir bedeutet der Garten Bewegung, Erholung, Rückzugsort. Familientradition, die für die nächste Generation erhalten wird.» Wir sind durch den weiträumig verschlungenen Park gewandelt; dazu gehört ein Hang mit Obstbäumen, der anspruchsvoll zu bewirtschaften ist.

Sehr schön gelang die Einbettung der Villa mit ihren eleganten Sitzplätzen, an welchem Ort ausgiebig sowie ungestört dem Kaffeenuss gefrönt werden darf.

Mir ist das Porzellan der Urgrossmutter aufgefallen; ohne Stempel, jedoch äusserst fein verarbeitet. Porzellan und Gastfreundschaft könnten gerne wieder belebt werden.
Über Reisen haben wir gesprochen, über das Empfangen von Gästen und das Vergnügen Hochzeiten zu veranstalten. «Nein,» erklärt er mir des weiteren. Dafür gebe es im Seetal mehr als genug andere freundliche Plätze, und man schätze hier die Privatsphäre.»

Porzellan der Grossmutter

Eine heitere und spontane Begegnung für mich, wie ebenfalls für den Bewohner der Villa mit mir, – jemand wie ich, einer, dem Gärten Freude bereiten.
«Weshalb stets nur konsumieren und kommerzialisieren? Insofern halte ich genauere Informationen über diesen Fleck zurück. Der Ort bleibt geheim!»

Dennoch, an der Idee «Blumenreisen» halte ich unbedingt fest und lege den Schwerpunkt auf die zahlreichen Gartenschauen. Vielleicht binde ich auch vermehrt Schrebergärten ein. Blumen schenken schliesslich beseelte Freude, sowohl für die Gärtner als auch für deren Betrachter.

Der Frühling ist da! – neun Gärten in der Schweiz


Botanischer Garten der Uni Basel

Die bunte Pflanzensammlung des Botanischen Gartens der Universität dient der Lehre, Forschung und des Artenschutzes. Sie beinhaltet rund 7000 Arten. Zum Bummeln steht die erholsame Oase auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Einen besonderen Anreiz zum Besuch verleihen die riesige Sukkulentensammlung und die Orchideen.
Voraussichtlich eröffnet hier im Herbst 2022 ein neues Bergnebelhaus zusammen mit dem sich im Neubau befindenden Tropenhaus.

Täglich geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Ermitage Arlesheim
Basel-Landschaft

Mit einer Fläche von rund 40 Hektaren macht er den grössten englischen Landschaftsgarten schweizweit aus. Er steht unter Natur- und Denkmalschutz und ist frei zugänglich. Erreichbar ist er zu Fuss vom historischen Ortskern Arlesheims.
Ab Mai jeweils am Sonntag und Mittwoch von 14 bis 17 Uhr wird das dem Garten angehörige Schloss Birseck zur Besichtigung geöffnet.

Er ist frei zugänglich.

Gartenpfad Oserfingen
Schaffhausen

Die mit der gelben Gartenpfadblume gekennzeichneten Gärten liegen insbesondere an der Dorfstrasse. Derzeit sind 30, teilweise historische Bauerngärten am Gartenpfad mitbeteiligt und in das Dorfbild eingebettet.

Einige Gärten wurden in das nationale Inventar «Historische Gärten und Anlagen der Schweiz» integriert.

Er ist frei zugänglich.

Juragarten Weissenstein
Solothurn

Wo genau existiert dieser «Juragarten Weissenstein»?

Hoch über der Stadt Solothurn, südlich des Hotels Weissenstein sitzt er «auf seinem Gesäss», nämlich auf der ersten Jurakette. Ebenso in nächster Nähe zur Bergstation der Seilbahn.

Auf rund 1200 Quadratmetern präsentiert er die spezifischen Pflanzen des Juras. Eröffnet wurde er 1957. Der frische Teppich erblüht im Juni und Juli am kräftigsten.

Er ist frei zugänglich.

Botanischer Garten Jurassica in Porrentruy
Jura

Über 600 lokale Pflanzenarten aus den Juraketten vom Bielersee bis zum Chasseral entstehen hier Jahr für Jahr neu. Vorwiegend 180 Iris-Varianten und über 70 Rosensorten, welche die Flora während der Blütezeit in ein riesiges Farbenmeer verzaubern.
Schon 1799 wurde der Garten gegründet.
Seine Gewächshäuser sind Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Geöffnet: 1. Mai bis 30. September

Alpengarten Schynige Platte
Bern

Er liegt auf 200 Metern über Meer. Über 750 heimische Pflanzenarten entspringen hier der naturbelassenen Erde. Weitmöglichst zahlreiche Pflanzen zu zeigen, die in der Schweiz oberhalb der Waldgrenze existieren, gilt hier als Richtschnur.
Dessen Eingang befindet sich unmittelbar neben der Bergstation der «Schynige-Platte-Bahn».
Kostenlos ist der Eintritt, indem ein Rundgang – je nach Vorliebe – 30 Minuten bis vier Stunden andauern kann.

Geöffnet: 26. Mai bis 23. Oktober

Sortengarten Erschmatt
Wallis

In dem 1985 entstandenen Garten wurde zuvor alter Walliser Roggen angebaut – mit vereinzelten Feldern von Weizen, Gerste und Hafer. Ein optimaler Platz um einen Sortengarten anzulegen, da auf den damaligen Feldern etliche Ackerblumen wie Sandmohn und Kornrade gediehen. So können sich Walliser Kulturpflanzen in ihrem gesamten Spektrum darbieten.
Jeden ersten Samstag monatlich findet von Juni bis September eine kostenlose Führung statt.

Der Sortengarten ist immer zugänglich.

Park Seleger Moor
Zürich

Auf zirka 14 Hektaren erblüht die unvergleichlich schöne Parklandschaft. Azaleen und Rhododendren verzaubern besonders im Frühjahr die Moorlandschaft. Der Gründer Robert Seleger züchtete etliche Sorten in der reichhaltigen Flora.
Ein Besuch lässt sich prima mit einem Ausflug durchs Säuliamt verbinden. Ausgangspunkt der durchgehend leicht bergwärts führenden Wanderung bietet Mettmenstetten im Knonaueramt.

Geöffnet: 1. April bis 31. Oktober von 9 bis 18 Uhr.
In der Hochsaison vom 14. April bis Mitte Juni öffnet der Park bereits um 8 Uhr, im September lediglich an Wochenenden.

Giardino botanico del Cantone Ticino, Isola Brissago
Tessin

Auf den Brissago-Inseln im Lago Maggiore – gegenüber der Schiffsanlegestelle von Locarno und weitab davon – erstrecken sich die speziellen zwei Inseln mit ihrem wildromantischen Garten. Dort in der Ferne, wo weder Unruhe noch Radau zu finden sind, umgeben von wohltuender Gelassenheit inmitten von Pflanzen aus den mediterranen und subtropischen Regionen der Welt. Da wo Düfte und Farben dieser reichhaltigen Vegetation jegliches Gemüt beschwören, öffnen die Besucher-Tore schon ab den ersten Frühlingsgrüßen fast das ganze Jahr über.
Die milden Temperaturen und ergiebigen Niederschläge ermöglichen die Kultivierung von subtropischen Pflanzen. Deren enorme Vielfalt hauptsächlich auf Arten aus dem Mittelmeerbecken beruht, sowie auf der Kapregion Südafrikas, den Südostküsten Australiens, dem zentralen Gebiet Chiles und der kalifornischen Küste.
Auch zu Studien- und Schulungszwecken und für Fachpersonen dient die Sammlung mit ihren mehr als 2000 subtropischen Pflanzenarten – neben ihrem besonderen Reiz für Naturliebhaber, Kinder und Erwachsene.

Geöffnet: Ab April bis Ende Oktober

«Der Frühling ist da! Fünf Gärten in der Schweiz»
Autor: S. Keller

Im grössten Rosarium der Welt

Rosen bereiten den Menschen eine echte Freude. Sie gedeihen auf kargen Böden, bringen herrliche, duftende Blüten hervor aber besitzen auch Dornen. Die Stacheln verwachsen nicht mit dem Holz ihrer Stängel. Dornröschen, eines der bekanntesten Märchen lehnt daran an.

Doch zurück zu den Blumenreisen. Auf einer Pressereise konnte ich das Rosarium in Sangerhausen bestaunen. 8000 verschiedene Rosen werden hier mit 80000 Rosenstöcken gepflanzt, darunter auch alte Rosen. Wir wurden von der Rosenkönigin begrüsst und spazierten durch die weite 13 Hektar grosse Anlage.

Zahlreiche Beete säumten unseren Weg, im Mai blüht noch wenig, während der Sommermonate hingegen ist das Rosarium gut besucht. Einige Rosen sind Prominenten gewidmet. Rosenfreunde aus der ganzen Welt besuchen das Rosarium.

Nach der ausführlichen Erläuterung liessen wir uns im Rosencafé mit einer Rosentorte und Rosenlikör verwöhnen. Der Konditor schuf zur Bergbaugeschichte von Sangerhausen auch eine Torte für Bergleute.

Der schöner Besuch im Rosarium wird mir unvergesslich bleiben. Wer möchte kann sogar Rosenpate werden, jedes Jahr wird ausserdem die Rose des Jahres erkoren. Ich kann sie gerne zu einem Ausflug in den Südharz beraten, neben dem Rosarium erwarten Sie viele weitere Höhepunkte.

Europa Rosarium
Am Rosengarten 2a
D-06526 Sangerhausen

+49 3464 589 80
rosenstadt@sangerhausen-tourist.de
europa-rosarium.de

Frühlingszauber im Kamelienpark Locarno

Dem Auge des Besuchers preist das Tessin insbesondere im Frühling eine Blumenpracht an: Kamelien, Mimosen, Magnolien, Rhododendren, Azaleen… Ein farbenfrohes Frühlingsfest, das ich hier anlässlich des Kamelienfestes in Locarno erleben darf. Zu den Frühlingsboten am Lago Maggiore gehört die Kamelie, eine wahre Königin.

Seit 150 Jahren wird die Kamelie im Tessin gezüchtet, sie blüht in fast jedem Garten, und im Kamelienpark von Locarno erstrahlen über 1000 Blüten. “Camelie Locarno” wird von der Schweizerischen Kameliengesellschaft in Zusammenarbeit mit «Locarno Turismus» und der Stadt Locarno organisiert und zieht Liebhaber aus ganz Europa an. In den Mittelpunkt rückt die wissenschaftliche Ausstellung, die liebevoll und mit künstlerischem Flair aufgebaut wird. In einer Seilnetzkonstruktion werden etwa 250 Arten von Schnittkamelien präsentiert, unterteilt in verschiedene Spezies (japonica, reticulata, usw.), Hybriden und Kultivar. Die Blumen stammen alle aus Gärten und Pärken der Region.

Selbstverständlich können an der Ausstellung auch Pflanzen erworben werden. Der Verkäufer, Herr Eisenhut betreibt einen wunderschönen Kamelien- und Magnolienpark in San Nazzaro am gegenüberliegenden Seeufer – ein Besuch lohnt sich unbedingt. Wir haben den Park besucht und hier ein kurzes Video sowie ein paar Bilder publiziert;

Auf dem Kamelienfest präsentieren Künstler Bilder, auch der Tee vom Monte Verita darf nicht fehlen. Präsent sind auch Produkte der Konditorei Marnin, besonders die inzwischen berühmten Pralinen «Camelia», ein süsser Traum aus weisser Schokolade mit Matcha aus «Camellia sinensis», die teilweise vom Monte Verità bezogen werden.

Nach dem Besuch des eigentlichen Kamelienfestes laden verschiedene Attraktionen zum Besuch ein, deren Eintrittskarte vielerlei Ermässigungen offeriert. Es lohnt sich da zur Madonna del Sasso mit der Standseilbahn hochzufahren, am See spazieren zu gehen und ein feines Essen in einem der Restaurants auf der Piazza zu geniessen. Und wer möchte kann eine Auszeit im Thermalbad geniessen, welches in unmittelbarer Nähe des Kamelienparks liegt.

Angereist bin ich übrigens mit SBB durch den neuen Gotthard Basistunnel.  Zur Gärtnerei Eisenhut bin ich per Schiff auf die andere Seeseite gefahren und mit dem Postauto zum Botanischen Garten. Sowohl Schiff als auch Postauto verkehren stündlich.

Einige Infos zum Tessin auf unserer Webseite zur Schweiz;