Labhart der Staudenspezialist

Labhart liebt seine Passion an neuen biologisch verträglichen Mischungen von Pflanzen, insbesondere Stauden. Ein Gärtner aus Rüschlikon hat mir den Park gezeigt.

“Im Testgarten meiner Gärtnerei entwickle, erforsche und kultiviere ich seit über zehn Jahren verschiedene Mischpflanzungen” – siehe blumenmeile.ch.

Konsequent hat sich die Gärtnerei entwickelt und bepflanzt heute 9,2 Hektar mit vielen schönen Mischungen, die einen Garten aufwerten. Die Insekten nehmen das dankbar auf. Bei meinem Besuch im Juli 2022 habe ich zahllose Wildbienen und Schmetterlinge erlebt. 

Eine Innovation sind die «Sellana-Pflanzenziegel». Ein 60×40 cm grosses Pflanzenziegel, welches fix-fertig bepflanzt mit verschiedenen Pflanzen verkauft wird. Jeder Ziegel besteht aus einer grösseren, freigestellten Staude oder einem Gras, mehreren Begleitpflanzen, einem dicht gewachsenen, immergrünen Bodendecker sowie Zwiebelpflanzen. Die Siegel sind winterhart und mehrjährig. Zur organischen Langzeitdüngung befindet sich am Boden eine Schafwollmatte. 

Damit gestaltet die Gärtnerei Labhart ihre Anpflanzung unkomplizierter. Mittig im Gelände befindet sich ein Informationspavillon, 300 m weiter ein hübsches, kleines Café, das täglich geöffnet ist. 

Die Gäste bedienen sich selber und werfen dafür den jeweiligen Geldbetrag in ein Kästchen. An frischer Luft können sich an den Blumen erfreuen und in Zeitschriften stöbern.


Gärtnerei D. Labhart
Alte Seonerstrasse 
CH-5505 Schaffisheim

+41 62 897 35 70
verkauf@d-labhart.ch
d-labhart.ch

verkauf@d-lambart.ch

d-lambart.ch

Ein Besuch eines Parks im Luzerner Seetal

Per Zufall habe ich den Bewohner einer schönen Villa im Seetal aufgespürt und ihn gebeten mir seinen Garten zu zeigen. Das hat er hingebungsvoll gemacht, derweil ich seine Begeisterung für die herrliche Parkanlage gespürt habe.

«Mir bedeutet der Garten Bewegung, Erholung, Rückzugsort. Familientradition, die für die nächste Generation erhalten wird.» Wir sind durch den weiträumig verschlungenen Park gewandelt; dazu gehört ein Hang mit Obstbäumen, der anspruchsvoll zu bewirtschaften ist.

Sehr schön gelang die Einbettung der Villa mit ihren eleganten Sitzplätzen, an welchem Ort ausgiebig sowie ungestört dem Kaffeenuss gefrönt werden darf.

Mir ist das Porzellan der Urgrossmutter aufgefallen; ohne Stempel, jedoch äusserst fein verarbeitet. Porzellan und Gastfreundschaft könnten gerne wieder belebt werden.
Über Reisen haben wir gesprochen, über das Empfangen von Gästen und das Vergnügen Hochzeiten zu veranstalten. «Nein,» erklärt er mir des weiteren. Dafür gebe es im Seetal mehr als genug andere freundliche Plätze, und man schätze hier die Privatsphäre.»

Porzellan der Grossmutter

Eine heitere und spontane Begegnung für mich, wie ebenfalls für den Bewohner der Villa mit mir, – jemand wie ich, einer, dem Gärten Freude bereiten.
«Weshalb stets nur konsumieren und kommerzialisieren? Insofern halte ich genauere Informationen über diesen Fleck zurück. Der Ort bleibt geheim!»

Dennoch, an der Idee «Blumenreisen» halte ich unbedingt fest und lege den Schwerpunkt auf die zahlreichen Gartenschauen. Vielleicht binde ich auch vermehrt Schrebergärten ein. Blumen schenken schliesslich beseelte Freude, sowohl für die Gärtner als auch für deren Betrachter.

Der Frühling ist da! – neun Gärten in der Schweiz


Botanischer Garten der Uni Basel

Die bunte Pflanzensammlung des Botanischen Gartens der Universität dient der Lehre, Forschung und des Artenschutzes. Sie beinhaltet rund 7000 Arten. Zum Bummeln steht die erholsame Oase auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Einen besonderen Anreiz zum Besuch verleihen die riesige Sukkulentensammlung und die Orchideen.
Voraussichtlich eröffnet hier im Herbst 2022 ein neues Bergnebelhaus zusammen mit dem sich im Neubau befindenden Tropenhaus.

Täglich geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Ermitage Arlesheim
Basel-Landschaft

Mit einer Fläche von rund 40 Hektaren macht er den grössten englischen Landschaftsgarten schweizweit aus. Er steht unter Natur- und Denkmalschutz und ist frei zugänglich. Erreichbar ist er zu Fuss vom historischen Ortskern Arlesheims.
Ab Mai jeweils am Sonntag und Mittwoch von 14 bis 17 Uhr wird das dem Garten angehörige Schloss Birseck zur Besichtigung geöffnet.

Er ist frei zugänglich.

Gartenpfad Oserfingen
Schaffhausen

Die mit der gelben Gartenpfadblume gekennzeichneten Gärten liegen insbesondere an der Dorfstrasse. Derzeit sind 30, teilweise historische Bauerngärten am Gartenpfad mitbeteiligt und in das Dorfbild eingebettet.

Einige Gärten wurden in das nationale Inventar «Historische Gärten und Anlagen der Schweiz» integriert.

Er ist frei zugänglich.

Juragarten Weissenstein
Solothurn

Wo genau existiert dieser «Juragarten Weissenstein»?

Hoch über der Stadt Solothurn, südlich des Hotels Weissenstein sitzt er «auf seinem Gesäss», nämlich auf der ersten Jurakette. Ebenso in nächster Nähe zur Bergstation der Seilbahn.

Auf rund 1200 Quadratmetern präsentiert er die spezifischen Pflanzen des Juras. Eröffnet wurde er 1957. Der frische Teppich erblüht im Juni und Juli am kräftigsten.

Er ist frei zugänglich.

Botanischer Garten Jurassica in Porrentruy
Jura

Über 600 lokale Pflanzenarten aus den Juraketten vom Bielersee bis zum Chasseral entstehen hier Jahr für Jahr neu. Vorwiegend 180 Iris-Varianten und über 70 Rosensorten, welche die Flora während der Blütezeit in ein riesiges Farbenmeer verzaubern.
Schon 1799 wurde der Garten gegründet.
Seine Gewächshäuser sind Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Geöffnet: 1. Mai bis 30. September

Alpengarten Schynige Platte
Bern

Er liegt auf 200 Metern über Meer. Über 750 heimische Pflanzenarten entspringen hier der naturbelassenen Erde. Weitmöglichst zahlreiche Pflanzen zu zeigen, die in der Schweiz oberhalb der Waldgrenze existieren, gilt hier als Richtschnur.
Dessen Eingang befindet sich unmittelbar neben der Bergstation der «Schynige-Platte-Bahn».
Kostenlos ist der Eintritt, indem ein Rundgang – je nach Vorliebe – 30 Minuten bis vier Stunden andauern kann.

Geöffnet: 26. Mai bis 23. Oktober

Sortengarten Erschmatt
Wallis

In dem 1985 entstandenen Garten wurde zuvor alter Walliser Roggen angebaut – mit vereinzelten Feldern von Weizen, Gerste und Hafer. Ein optimaler Platz um einen Sortengarten anzulegen, da auf den damaligen Feldern etliche Ackerblumen wie Sandmohn und Kornrade gediehen. So können sich Walliser Kulturpflanzen in ihrem gesamten Spektrum darbieten.
Jeden ersten Samstag monatlich findet von Juni bis September eine kostenlose Führung statt.

Der Sortengarten ist immer zugänglich.

Park Seleger Moor
Zürich

Auf zirka 14 Hektaren erblüht die unvergleichlich schöne Parklandschaft. Azaleen und Rhododendren verzaubern besonders im Frühjahr die Moorlandschaft. Der Gründer Robert Seleger züchtete etliche Sorten in der reichhaltigen Flora.
Ein Besuch lässt sich prima mit einem Ausflug durchs Säuliamt verbinden. Ausgangspunkt der durchgehend leicht bergwärts führenden Wanderung bietet Mettmenstetten im Knonaueramt.

Geöffnet: 1. April bis 31. Oktober von 9 bis 18 Uhr.
In der Hochsaison vom 14. April bis Mitte Juni öffnet der Park bereits um 8 Uhr, im September lediglich an Wochenenden.

Giardino botanico del Cantone Ticino, Isola Brissago
Tessin

Auf den Brissago-Inseln im Lago Maggiore – gegenüber der Schiffsanlegestelle von Locarno und weitab davon – erstrecken sich die speziellen zwei Inseln mit ihrem wildromantischen Garten. Dort in der Ferne, wo weder Unruhe noch Radau zu finden sind, umgeben von wohltuender Gelassenheit inmitten von Pflanzen aus den mediterranen und subtropischen Regionen der Welt. Da wo Düfte und Farben dieser reichhaltigen Vegetation jegliches Gemüt beschwören, öffnen die Besucher-Tore schon ab den ersten Frühlingsgrüßen fast das ganze Jahr über.
Die milden Temperaturen und ergiebigen Niederschläge ermöglichen die Kultivierung von subtropischen Pflanzen. Deren enorme Vielfalt hauptsächlich auf Arten aus dem Mittelmeerbecken beruht, sowie auf der Kapregion Südafrikas, den Südostküsten Australiens, dem zentralen Gebiet Chiles und der kalifornischen Küste.
Auch zu Studien- und Schulungszwecken und für Fachpersonen dient die Sammlung mit ihren mehr als 2000 subtropischen Pflanzenarten – neben ihrem besonderen Reiz für Naturliebhaber, Kinder und Erwachsene.

Geöffnet: Ab April bis Ende Oktober

«Der Frühling ist da! Fünf Gärten in der Schweiz»
Autor: S. Keller

Im grössten Rosarium der Welt

Rosen bereiten den Menschen eine echte Freude. Sie gedeihen auf kargen Böden, bringen herrliche, duftende Blüten hervor aber besitzen auch Dornen. Die Stacheln verwachsen nicht mit dem Holz ihrer Stängel. Dornröschen, eines der bekanntesten Märchen lehnt daran an.

Doch zurück zu den Blumenreisen. Auf einer Pressereise konnte ich das Rosarium in Sangerhausen bestaunen. 8000 verschiedene Rosen werden hier mit 80000 Rosenstöcken gepflanzt, darunter auch alte Rosen. Wir wurden von der Rosenkönigin begrüsst und spazierten durch die weite 13 Hektar grosse Anlage.

Zahlreiche Beete säumten unseren Weg, im Mai blüht noch wenig, während der Sommermonate hingegen ist das Rosarium gut besucht. Einige Rosen sind Prominenten gewidmet. Rosenfreunde aus der ganzen Welt besuchen das Rosarium.

Nach der ausführlichen Erläuterung liessen wir uns im Rosencafé mit einer Rosentorte und Rosenlikör verwöhnen. Der Konditor schuf zur Bergbaugeschichte von Sangerhausen auch eine Torte für Bergleute.

Der schöner Besuch im Rosarium wird mir unvergesslich bleiben. Wer möchte kann sogar Rosenpate werden, jedes Jahr wird ausserdem die Rose des Jahres erkoren. Ich kann sie gerne zu einem Ausflug in den Südharz beraten, neben dem Rosarium erwarten Sie viele weitere Höhepunkte.

Europa Rosarium
Am Rosengarten 2a
D-06526 Sangerhausen

+49 3464 589 80
rosenstadt@sangerhausen-tourist.de
europa-rosarium.de

Frühlingszauber im Kamelienpark Locarno

Dem Auge des Besuchers preist das Tessin insbesondere im Frühling eine Blumenpracht an: Kamelien, Mimosen, Magnolien, Rhododendren, Azaleen… Ein farbenfrohes Frühlingsfest, das ich hier anlässlich des Kamelienfestes in Locarno erleben darf. Zu den Frühlingsboten am Lago Maggiore gehört die Kamelie, eine wahre Königin.

Seit 150 Jahren wird die Kamelie im Tessin gezüchtet, sie blüht in fast jedem Garten, und im Kamelienpark von Locarno erstrahlen über 1000 Blüten. “Camelie Locarno” wird von der Schweizerischen Kameliengesellschaft in Zusammenarbeit mit «Locarno Turismus» und der Stadt Locarno organisiert und zieht Liebhaber aus ganz Europa an. In den Mittelpunkt rückt die wissenschaftliche Ausstellung, die liebevoll und mit künstlerischem Flair aufgebaut wird. In einer Seilnetzkonstruktion werden etwa 250 Arten von Schnittkamelien präsentiert, unterteilt in verschiedene Spezies (japonica, reticulata, usw.), Hybriden und Kultivar. Die Blumen stammen alle aus Gärten und Pärken der Region.

Selbstverständlich können an der Ausstellung auch Pflanzen erworben werden. Der Verkäufer, Herr Eisenhut betreibt einen wunderschönen Kamelien- und Magnolienpark in San Nazzaro am gegenüberliegenden Seeufer – ein Besuch lohnt sich unbedingt. Wir haben den Park besucht und hier ein kurzes Video sowie ein paar Bilder publiziert;

Auf dem Kamelienfest präsentieren Künstler Bilder, auch der Tee vom Monte Verita darf nicht fehlen. Präsent sind auch Produkte der Konditorei Marnin, besonders die inzwischen berühmten Pralinen «Camelia», ein süsser Traum aus weisser Schokolade mit Matcha aus «Camellia sinensis», die teilweise vom Monte Verità bezogen werden.

Nach dem Besuch des eigentlichen Kamelienfestes laden verschiedene Attraktionen zum Besuch ein, deren Eintrittskarte vielerlei Ermässigungen offeriert. Es lohnt sich da zur Madonna del Sasso mit der Standseilbahn hochzufahren, am See spazieren zu gehen und ein feines Essen in einem der Restaurants auf der Piazza zu geniessen. Und wer möchte kann eine Auszeit im Thermalbad geniessen, welches in unmittelbarer Nähe des Kamelienparks liegt.

Angereist bin ich übrigens mit SBB durch den neuen Gotthard Basistunnel.  Zur Gärtnerei Eisenhut bin ich per Schiff auf die andere Seeseite gefahren und mit dem Postauto zum Botanischen Garten. Sowohl Schiff als auch Postauto verkehren stündlich.

Einige Infos zum Tessin auf unserer Webseite zur Schweiz;

Mainau, Blumenparadies im Bodensee

Die Mainau ist ein Blumenparadies inmitten des Bodensees. Auf der 45 Hektar grossen Insel sind herrlich schöne Parks, ein Palmenhaus, ein Schmetterlingshaus, zahlreiche Gaststätten, ein Schiffsanlegeplatz und weitere Attraktionen angelegt. Es gibt z.B. einen «Nachhaltigkeit-Parkour» mit neun Stationen, der zu  Wasser, Insekten, Energie, biologischem Pflanzenschutz und Natur wertvolle Hinweise referiert.

Die Mainau wurde einst von Lennart Graf Bernadotte, der als Prinz von Schweden geboren wurde, zum Blumenparadies umgestaltet. Heute führen die Insel zwei seiner Kinder. Die gräfliche Familie Bernadotte strebt nach einem ökologischen, ökonomischen und sozialen Gleichgewicht.

Auf der Insel Mainau verzaubern jährlich mehrere Blütenhöhepunkte, in der Regel im Frühjahr die Tulpen, später Rosen und im Herbst Dahlien. Ihre Besucher werden auf dutzenden Flecken von einem brillanten und sorgsam gestalteten Blütenmeer überrascht.

Für Behinderte gestaltet sich ein Besuch Mainau`s einfach ideal, es stehen Rollstühle zu deren Benutzung bereit, und die Wege sind bequem zu befahren. Wir haben die Freundlichkeit und Gastfreundschaft auf der Mainau ausgiebig genossen. Das Thema Nachhaltigkeit wird gelebt. Nachhaltigkeit und Fairtrade ist der Grund für den Auftakt von Blumenreisen gewesen, welchen wir auch bei unseren anderen Webseiten beleuchten möchten.

Rapperswil, die Schweizer Rosenstadt

Die Rosenstadt Rapperswil nahe Zürich lässt über 20’000 Rosen erblühen, inmitten der Stadt am Zürichsee.

Im Hafen legen die Schiffe an, und von dort geht es zum nahe am Wasser gelegenen, französischen Rosengarten und etwas weiter oben, minim landeinwärts zum grossen Rosengarten unterhalb des Rebbergs. Umrundet von ansprechend auffallenden Altstadthäusern können Sie den kleinen Rosengarten finden, den Graf Bernadotte von der Insel Mainau selbst anpflanzte. Im Jahr 1984 wurde er zum intensiver duftenden Blinden Rosengarten erweitert und umgestaltet. Dort begegnet man den genug hohen Rosenstöcken, um an ihnen zu riechen, und deren hinzugefügte Tafeln begleiten Flanierende ebenso in Blindenschrift. Der Künstler Hans Erni bereicherte den «Blinden Rosengarten» mit einem wunderschönen Brunnen.

Früher hatten die Ritter Ihre Rüstungen und Schilder mit Blumen verziert, um Freund von Feind unterscheiden zu können. Die Stadtgründer von Rapperswil hatten zwei Rosen ins Stadtwappen aufgenommen. Die Rose symbolisiert Liebe, Glück und Lebensfreude. Sie war aus China über Persien nach Europa gelangt. In Rapperswil, das sich auch am Jakobsweg befindet, gibt es heute zahllose Eindrücke mittels Rosen zu geniessen. Sei es das Café, welches selbstgemachte Pralinés mit Rosenöl verfeinert oder ein Rosenladen.

Für Rapperswil sollte man sich Zeit lassen. Besonders die vielen Gäste, die am See verweilen, sollten den Weg zum Schloss nutzen, um die Altstadt zu entdecken. Überall können Sie Rosen bewundern, Rapperswil hat übergenug zu bieten.

Gartenreich von Dessau Wörlitz

In den Jahren 1765 bis 1817 entstand unter dem Fürsten Franz eine 142 qkm grosse Kulturlandschaft mit sechs Schlössern und sieben Parks.

Der Fürst liess sich von Neapel und Pompeji inspirieren. Auf der künstlichen Felseninsel “Stein” errichtete er ein antikes Theater, Gänge und Grotten, Tempel und römische Bäder. Über die Anlage gipfelt ein künstlicher Vulkan.

Auf dem Wörlitzer See können Sie in eine Gondel steigen und über den See und seine Kanäle fahren. Besonders romantisch mutet das in der Abenddämmerung an.

Die Kulturlandschaft des Gartenreiches zeigt zu welcher Schönheit in der Gartengestaltung Menschen fähig sind. Die Gärten sind ein Ausflugsziel, welches jederzeit betreten werden kann. Oft wird nur an den Wörnitzer See gedacht, das Gartenreich ist jedoch viel grösser.

Park- und Gartenanlagen finden Sie auf folgender Webseite;
Historische Parks und Gärten in Sachsen Anhalt

Heute gilt die Anlage als UNESCO Welterbe, das Bundesland Sachsen Anhalt beeindruckt mit fünf Kulturerben. In der Nähe ist das Bauhaus Dessau, welches ich besuchte und prägt die Moderne.

Die Welterben von Sachsen Anhalt finden Sie hier
welterbe-sachen-anhalt.de

Informationen zum Gartenreich Dessau-Wörlitz:

Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Ebenhanstrasse 8
D-06846 Dessau-Rosslau

+49 340 6461 50
service@gartenreich.de
gartenreich.de

Mathildengarten in Quedlinburg

Quedlinburg war einst eine Blumenstadt. Hier wurde vor allem Blumensaat gezüchtet und gehandelt. Saatgutdynastien nahmen deren Ursprung in Quedlinburg an. Es entstand die deutsche Saatgutgesellschaft, welche sich schliesslich in einem volkseigenen Betrieb einbrachte. Später nach der Wende fehlten die Flächen, um die Tradition im grossen Stil fortzuführen. Einige Unternehmen betreiben dennoch heute das Saatgutgeschäft weiter, wie der Betrieb «der Mathildengarten» auf drei Hektar.

Im Mathildengarten befindet sich ein Hofcafé, welches geradezu zum Verweilen einlädt. Seine Gäste können einer Stadt- / Gartenführung beiwohnen, die ca. 90 Minuten dauert. Anschliessend besuchen die Gäste der Führung die Ausstellung » Quedlinburgs goldene Blütezeit» im Mathildengarten.

Mathildengarten
Dr. Maya Behrens
Harzweg 33
D-06484 Quedlinburg

+49 3946 52 87 400
info@mathildengarten.de
mathildengarten.de

IGA Berlin – ein Meer aus Farben

In Deutschland finden vielerlei und oft Landesgartenschauen statt und alle zwei Jahre eine Bundesgartenschau (BUGA) mit 30 Hektaren Fläche.

Alle 10 Jahre wird ein besonderer Anlass errichtet, die internationale Gartenausstellung. 2017 war der Austragungsort Berlin mit über 100 Hektaren. Dabei wurde das Gelände der «Gärten der Welt» in Berlin Marzahn erweitert, dies mit dem Kienberg und weiterem unbebauten Gelände. Auf dem Hienberg wurde der Wolkenhain errichtet, von dort aus kann man einen wunderbaren Blick auf Berlin und Brandenburg geniessen. Das Gelände umfasst einige Hektaren, und zur Verbindung gibt es eine kleine Seilbahn.

Die IGA hat «die Gärten der Welt» erweitert und weitere Flächen um den Kienberg einbezogen. Hier hat uns vor allem der Chinesische Garten (errichtet aufgrund der Partnerschaft zwischen Berlin und Peking), der Englische Garten und der Christliche Garten bezaubert. Dank der IGA werden die Besucher Berlins zukünftig noch schönere «Gärten der Welt» bestaunen dürfen.

Der Kienberg und die weiteren Grünanlagen werden nach Schliessung der IGA als Kienbergpark für die Bevölkerung öffentlich zugänglich sein. Wir haben schöne Stunde auf der IGA verbracht, für dessen Besuch ein Tag knapp bemessen ist Noch sehr viel mehr gäbe es doch zu sehen. Die Beschilderung hingegen könnte besser sein, jedoch engagieren sich überall Freiwillige, die den Besuchern gerne Informationen geben und Ihnen weiterhelfen.

Das Motto der IGA hat ein Meer aus Farben inne. Sie sehen dutzendweise landestypische Gärten und reichlich Anregungen für die Gartengestaltung. Händler verkaufen schöne Accessoires für den Garten zuhause, das kulinarische Angebot und die Verpflegung sind ausgezeichnet. Ein Imagefilm zeigt die IGA

Wir haben hier einige Impressionen vom Besuch der Internationalen Gartenausstellung Berlin.