Schrebergärten in Deutschland

Schrebergärten sind ein Rückzugsort für gestresste Städter, die in grösseren Häusern zur Miete wohnen und keinen Garten haben. Vielen ist der Balkon zu klein und sie werden Mitglied bei einem Schrebergartenverein. Dort kann jeder Mitglied werden, vorausgesetzt, es hat einen freien Schrebergarten. In Selb haben die Rosenthalgärtner eine schöne Anlage eingelegt.

In meiner Kindheit haben wir mit den Pfadfindern die Hobbygärtner angefragt und uns Blumen geben lassen für den Verkauf auf den Wochenmarkt. Für uns ist es immer genügend Geld gewesen, um unsere Ausrüstungen für die Zeltlager zu kaufen. Am liebsten hatten wir Dahlien und Astern.

Manche Gärtner bauen sich in die Anlage kleine Einfamilienhäuser, wie das in der ehemaligen Sowjetunion gewesen ist. Dort verbringen Sie die schönen Sommermonate. Wenn immer ein wenig im Garten gearbeitet wird, so kann sich das Ergebnis sehen lassen. Je nach Pflanzung ist der Arbeitsaufwand unterschiedlich, Bohnen wachsen selbständig, Rosen müssen sorgsam gehegt werden.

Viele Schrebergartenvereine besitzen ein Vereinsheim. Dort werden die Vereinssitzungen abgehalten und die neuen Gärtner vorgestellt. Auch hilft man sich in den Kleingärten weiter, kennt sich und ist sehr international, manche Fahnen lassen von weiten auf die Nationalität des Gärtners schliessen.